Konzil, Papst, Vatikan

Dokumente der Weltkirche

Ausgangspunkt der Dokumentation auf dieser Seite ist der Text des Zweiten Vatikanischen Konzils (11. Oktober 1962 bis 8. Dezember 1965) zum Thema "Medien". In der Sprache der Kirche sind sie die "Instrumente der sozialen Kommunikation". Für dieses ganze Themenfeld ist in der päpstlichen Kurie der "Päpstliche Rat für die soziale Kommunikation" (pccs) zuständig. Die Seite des pästlichen Rates auf der Homepage des Vatikan dokumentiert alle weltkirchlich relevanten Texte zum Thema Medien, beginnend mit der Enzyklika Papst Pius XXII. "Vigilanti cura" vom 29. Juni 1936.



2. Vatikanisches Konzil
"Inter merifica" Dekret über die sozialen Kommunikationsmittel
vom 4. Dezember 1963

Dieser Konzilsbeschluss beginnt mit den Worten: "Unter den erstaunlichen Erfindungen der Technik, welche die menschliche Geisteskraft gerade in unserer Zeit mit Gottes Hilfe aus der Schöpfung entwickelt hat, richtet sich die besondere Aufmerksamkeit der Kirche auf jene, die sich unmittelbar an den Menschen selbst wenden und neue Wege erschlossen haben, um Nachrichten jeder Art, Gedanken und Weisungen leicht mitzuteilen. Unter ihnen treten vor allem jene "Mittel" hervor, die in ihrer Eigenart nicht nur den einzelnen Menschen, sondern die Masse und die ganze menschliche Gesellschaft erreichen und beeinflussen können: die Presse, der Film, der Rundfunk, das Fernsehen und andere gleicher Art. Man nennt sie darum zu Recht "Soziale Kommunikationsmittel"

Es ist das zweite Dokument, dass von den Konzilsvatern verabschiedet und von Papst Paul VI. veröffentlicht wurde.

In der richtigen Annahme, dass dieses Dokument noch nicht ausreichend das Verhältnis der Kirche zu den Medien beschreibt, wird beschlossen ein eigenens "Pastoralschreiben" zu diesem Themenkomplex erarbeiten zu lassen.

Päpstliche Kommission für die Instrumente der sozialen Kommunikation
"Communio et Progressio"
Pastoralinstruktion über die Instrumente der sozialen Kommunikation

vom 23. Mai 1971

Die Pastoralinstruktion ist das von den Konzilsvätern "in Auftrag" gegebene Dokument, mit dem die Kirche ihr Verhältnis zu den Medien noch genauer beschreibt, als dies in dem Konzilsbeschluss von 1963 möglich war.

In einem ersten Teil werden die "Grundzüge der Lehre" über die Medien in Christlicher Sicht beschrieben. Ein zweiter Teil betrachtet die Medien in ihrer Funktion für die Gesellschaft und als "Faktoren des menschlichen Fortschritts". Die konkreten "Aufgaben der Katholiken auf dem Gebiet der Kommunikationsmittel" werden in einem dritten Teil beschrieben.

Am 5. Welttagder sozialen Kommunikation wurde das Dokument veröffentlicht. Papst Paul VI. hatte die Instruktion "durch seine Autorität bestätigt und ihre Veröffentlichung angeordnet, damit sie von allen, die es angeht, mit Sorgfalt in die Tat umgesetzt werde".

Päpstlicher Rat für die Sozialen Kommunikationsmittel
"Aetatis Novae"
Pastoralinstruktion zur sozialen Kommunikation 20 Jahre nach Communio et Progressio

vom 22. Februar 1992

Seit dem letzten "großen Dokument" zum Thema der sozialen Kommunikation von 1971 hat sich die Welt verändert. Die Kommunikationsthechnologie hat sich rasant weiterentwickelt. Dieses Dokument will diese veränderten Verhältnisse in den Blick nehmen und die neuen Möglichkeiten und auch die pastoralen Probleme aufzeigen.

Das Dokument "Aetatis Novea" steht auf den offizellen vatikanischen Internetseiten nicht in deutscher Sprache zur Verfügung. Es kann aber als "Arbeitshilfe 98" auf der Seite der Deutschen Bischofskonferenz bestellt oder als PDF-Darei heruntergeladen werden.