Am Sonntagmorgen |8.35 Uhr |Deutschlandfunk

Mit einem Mausklick auf den orange markierten Namen kommen Sie auf die Seite der Autorin oder des Autors im Autoren-Archiv. Hier finden Sie alle Texte.
Frequenzen
Beitrag noch einmal anhören
Beiträge der evangelischen Kirche
   
11. Juli 2010 Hildegunde Keul aus Koblenz
“Himmelsbote Schmetterling. Ein Lob auf den Sommer”

Schmetterlinge: Gaukler der Lüfte, Tänzer im Sommerwind, verheißungsvolle Himmelsboten. Ihr gaukelnder Flug verkörpert das Unbeschwerte und Beschwingte, das Menschen sich in sommerlicher Urlaubszeit wünschen. 80 % der in Deutschland lebenden Schmetterlingsarten sind bedroht. Doch es gibt gute Projekte zu ihrem Schutz. Das Zisterzienserkloster Himmerod in der Eifel leistet mit Aktionen rund um den Schmetterling einen Beitrag zur Bewahrung der Schöpfung. Musikalisch wird die Sendung mit dem “Blumenwalzer” aus Tschaikowskys “Nussknacker” untermalt. In Musikstücken und Gedichten, z.B. von Rose Ausländer, werden die Tänzer des Sommers besungen. Denn ihre betörende Schönheit und ihr graziöser Flug lenken den erdenschweren Blick leichtfüßig himmelwärts.
   
25. Juli 2010 Lisa Laurenz aus Hamburg
"Gott ist Fülle. - Die Kraft der Großzügigkeit"

Ein großzügiger Mensch gibt frei und gern und er gibt mehr als er muss. Wobei sich die Großzügigkeit auf vieles beziehen kann, auf materielle Dinge wie auch auf geistige und seelische Qualitäten: Geduld haben, Liebe schenken, zuhören, nicht nachtragend sein, sich voll und ganz einbringen, jemandem eine Chance geben. Religiöse oder spirituelle Menschen empfinden sie auch als einen Ausdruck göttlicher Liebe und Fülle.

  
8. August 2010 Pfarrer Ulrich Lüke aus Aachen-Kornelimünster
"Der Mensch - Plan Gottes oder (dummer) Zufall?"

Am Beginn des 21. Jahrhunderts fühlt man sich unversehens zurückversetzt ans Ende des 19. Jahrhunderts. Evolutionisten und Kreationisten begeben sich zurück hinter alte Frontstellungen und in alte Schützengräben. Und das, obschon es doch anders als damals eine gründlich fundierte Evolutionstheorie und eine gut durchdachte Schöpfungstheologie gibt. Der Streit geht vordergründig nur um den Begriff Zufall, letztlich aber doch um die metaphysische Deutungshoheit über den Menschen. Ist er nun Plan Gottes, wie die Kreationisten sagen, oder bloßer Zufall, wie die Evolutionisten behaupten? Das ist ein Streit nicht um Kaisers Bart, sondern um das Selbstverständnis des Menschen.

   
22. August 2010 Beate Bäumer aus Hamburg
"Als Single im Schoß der Kirche"

In den Pfarreien stellen sie eine der größten Gruppen dar und finden zwischen den Angeboten für Mütter, Messdiener und Senioren kaum Beachtung: Die Singles. Mitten in der Gemeinde stehend, fühlen sie sich manchmal doch außen vor. Was Singles in den Kirchengemeinden erleben, was sie sich wünschen, wo in der Bibel die klare Trennlinie zwischen Familien und Singles gezogen wird und wie groß doch der kleine Unterschied sein kann, das erfahren Sie in dieser Sendung. 
5. September 2010 Otto Betz aus Passau
"Es muss etwas vorausgehen" - Von den Voraussetzungen religiöser Erfahrung
      
19. September 2010

Andreas Brauns aus Schellerten
"Solwodi: 25 Jahre Solidarität mit Frauen in Not und Kampf gegen Zwangsprostitution, Menschenhandel und Zwangsheirat"

Solwodi - „Solidarity with women in distress“, „Solidarität mit Frauen in Not“. So heißt ein Verein, der sich seit 25 Jahren einsetzt für Frauen, die Opfer von Menschenhändlern geworden sind, zwangsverheiratet wurden oder als Prostituierte arbeiten müssen, um das Überleben ihrer Familie zu sichern. 1985 hat die Ordensfrau Dr. Lea Ackermann mit Gott einen Pakt geschlossen: „Ich kümmere mich um diese deine Kinder. Lass du mich nicht im Stich!“ Er hat sie nicht im Stich gelassen: Heute kämpfen viele bei Solwodi gegen die Verachtung und die Gewalt gegen Frauen.

3. Oktober 2010 Pfarrer Christoph Seidl aus Schwandorf
"Das Leben als Erntescheune (Viktor E. Frankl) - Nationales Gedenken und persönliches Danken"
     
17. Oktober 2010 Lorenz Marti aus Koniz, Schweiz
"Spiritualität für Faule"  Einladung zum Müßigang

Im Stress zu sein ist heute schon fast der Normalfall. Wer die Dinge ruhiger angeht, sich  Pausen gönnt und über viel freie Zeit verfügt, macht sich vedächtig. Dabei gibt es nichts Schöneres, als einfach einmal nichts zu tun. Der Volksmund sieht im Müssiggang aller Laster Anfang – doch in Wirklichkeit ist es gerade umgekehrt: Musse schenkt den nötigen Freiraum, um kreativ sein zu können.  Das ist auch das Geheimnis der Meditation: Meditierende tun nichts – und dabei tut sich einiges. Eine humorvolle Einladung, die Kunst des Müssiggangs zu erproben.
   
31. Oktober 2010 Angelika Daiker aus Stuttgart
"Wenn guten Menschen Böses widerfährt" - Vom Umgang mit dem leid und der Frage nach dem Warum
    
14. November 2010 Silvia Becker aus Düsseldorf
"Die Kraft des Augenblicks oder Mystik für Anfänger"
   
28. November 2010 Schwester Aurelia Spendel aus Augsburg
"Advent: Einmal anders oder alles wie immer?"
  
12. Dezember 2010 Ludger Verst aus Warburg
"...und sie folgten dem Stern" - Astrologie und Christentum - geht das?
   
26. Dezember 2010 Thomas Kroll aus Berlin
"Er ist da" - Zur Kultur- und Theologiegeschichte der Weihnachtslieder